Montag, 29. Februar 2016

Angstbewältigung – Vertrauensfindung Teil 2



Im letztem Beitrag hatte ich meine Gedanken zum Thema „wie arbeite ich an meinen Ängsten?“ aufgeschrieben. Nämlich nicht an dem ich aktiv versuche an den Ängsten rumzudoktern, sondern in dem ich versuche Vertrauen zu stärken.

Schon eine ganze Zeit bevor ich diese im letzten Beitrag beschriebene Träume hatte, hatte ich als Wocheninspiration zwei Karten aus dem Sternentore Kartendeck von Sonja Ariel von Staden gezogen:  Das Sternentor „Weg aus der Angst“ und „Das Sternentor des Mitgefühls“.

Nun, nachdem ich dann diese Träume hatte, habe ich vor schätzungsweise zwei Wochen nochmal um Inspiration, um einen Impuls der derzeit für mich wichtig ist, gebeten. Ich wollte eigentlich nur eine Karte ziehen, aber es haben mich einfach zwei energetisch total angesprochen. Und welche waren das? Richtig, wieder die gleichen beiden Sternentore: Weg aus der Angst und das Sternentor des Mitgefühls.
Und nein, ich habe zu dem Zeitpunkt gar nicht an meine Träume gedacht. Mir war zwar klar das sie wichtig sind, aber ich habe mich nicht täglich damit beschäftigt.
Nachdem ich dann zum zweiten Mal diese beiden Karten zog, habe ich mich sehr konkret mit meinen Träumen beschäftigt und so ist dann den ersten Beitrag zu dem Thema entstanden.

Gut okay, da winkt das Universum mit dem pinken Federhut und sagt wirklich ganz deutlich zu mir „Deine Ängste belasten dich, hindern dich, schränken dich ein. Lass sie los.“
In den Begleitbüchern zu den Sternentorkarten stehen wirklich schöne Tips zur Arbeit mit den Karten: Meditationen, Affirmationen, unterstützende Düfte, und Kristalle usw.
Die Meditation zum Thema Ängste habe ich nun vor kurzem durchgeführt und war überrascht. Es geht kurz beschrieben darum, der Angst eine äußere Gestalt zu geben damit sie greifbarer wird, und dann mit ihr in Kontakt zu kommen um zu fragen „warum bist du da, was willst du mir sagen/zeigen?“. Wenn man diese Botschaft dann erhalten und versanden hat, kann man der Angst danken und sie bitten zu gehen.

Es ging ganz schnell – und meine Angst erschien vor meinem inneren Auge als eine dunkle Gestalt, die dann bei genauerer Betrachtung zu einem weisen, alten Mann wurde. Die Botschaft die ich auf Nachfrage erhielt war: „Ich habe schon viele Erfahrungen gemacht, es waren viele schlechte. Ich möchte dich beschützen, dich zur Vorsicht ermahnen. Es kann so viel passieren und es gibt so vieles das dich unglücklich macht. Davor möchte ich dich bewahren.“

So dahin geschrieben wirkt das vielleicht nicht sehr spektakulär, aber ich war sehr ergriffen in diesem Moment und habe auch da nochmal viel deutlicher verstanden, dass die Angst ein Teil von mir ist der einen Sinn hat! Sie ist wie eine warnende Stimme, sie beschützt uns. Und ist das nicht sogar auch etwas Gutes?
Ich hatte diesen positiven Aspekt der Angst im ersten Teil dieses Beitrags schon mal angesprochen. Aber nach dieser Erfahrung wurde es noch klarer.

Ich habe mich als bedankt bei dem alten Mann. Habe ihm gesagt das ich seinen Rat schätze und auch sehe wieviel Positives er mir schon gebracht hat und immer noch bringt. Ich habe ihm aber auch erklärt, dass ich mich manchmal eingeschränkt fühle und er mich blockiert. Daher möchte ich zwar auch weiterhin seinen Rat hören, aber dann selbst entscheiden was ich tue und mich nicht blind von der Angst lenken lassen. Der alte Mann schien mir erst etwas beleidigt (wer kann es ihm verdenken ;-)), dann aber verständnisvoll.
So haben wir uns freundlich verabschiedet.

Wann immer ich nun die Angst spüre vor dem Unbekannten, die Angst etwas nicht beeinflussen, nicht kontrollieren zu können, dann versuche ich mir die Angst als meinen Ratgeber vorzustellen. Als den weisen alten Mann der mir mit seiner Lebenserfahrung (die ja im Prinzip nur meine eigene ist…) zur Seite stehen möchte. Und dann mache ich mir bewusst das ICH entscheiden kann. Das ich jederzeit frei entscheiden kann. Entscheiden was ich tun, und auch entscheiden wie ich mich fühlen möchte. Ist das nicht ein Segen?

Und was hat es mit dem Sternentor des Mitgefühls auf sich? So einiges... für mich ganz speziell das Thema Selbstliebe und aufzuhören sich zu verurteilen. Z.B. mich dafür zu verurteilen wenn ich Angst habe... na, merkt ihr was? ;-)

Euch allen einen entspannten Wochenstart
Herzlichst
Linda




Dienstag, 16. Februar 2016

Engel sind an deiner Seite - Stille finden im Alltag

Heute morgen eine kleine Schreibtisch-Impression...

Ich versuche mir auch im Büro immer wieder kurze Momente der Stille zu nehmen und mal bewusst meinen Körper zu spüren und meine Umgebung mit allen Details wahrzunehmen. Außerdem habe ich meinen kleinen Zen-Garten auf dem Schreibtisch stehen, und immer wenn mir danach ist bitte ich um einen Impuls von den Karten (das hier sind die wunderschönen Engelkarten von Hans Georg und Sabine Maria Leiendecker). Die Karten bleiben dann so lange in meinem Zen-Garten stehen, bis ich das Gefühl habe einen neuen Impuls zu benötigen.

Einen lichtvollen Dienstag
Herzlichst
Linda






Freitag, 12. Februar 2016

Angstbewältigung - Vertrauensfindung Teil 1

Und es kommt hervor, was bearbeitet werden will...
______________________________________________________________

Vor einigen Tagen (in der Zeit um Neumond herum) hatte ich drei sehr intensive Traumnächte. Es zeigten sich in diesen drei Nächten für mich persönlich sehr schwierige Themen.

In der 1. Nacht: Wut über Ungerechtigkeit
In der 2. Nacht: Verlustangst, Angst vor dem Alleinsein
In der 3. Nacht: Angst vor dem Unbekannten

Das war heftig. Könnt ihr mir glauben. Besonders nach der 1. Nacht wusste ich beim Aufwachen gar nicht ob das, was ich geträumt hatte, wirklich passiert war oder nicht.

Die Träume an sich waren eher abstrus und schon schon fast zum Schmunzeln, wenn man die tiefere Bedeutung nicht betrachtet.
Mir wurde auch erst später klar das jeder dieser Träume ganz spezielle Knöpfe bei mir gedrückt hat. Kennt ihr das? Ein Satz, ein Wort, eine noch so kurze Situation - und zack schon kommen alte Verletzungen oder Probleme hoch und man ist total in Rage oder furchbar traurig. Das nenne ich gerne "die persönlichen Knöpfe drücken". Denn meistens weiß das Gegenüber ja gar nicht was es auslöst mit einem einzigen Satz.

Nun, diese Träume haben mir nochmal sehr klar gezeigt "Hallo, hier! *wink* Das sind deine Themen. Sie möchten bearbeitet werden."
Ja schön - aber wie denn? Wie arbeitet man an Ängsten?
Ganz im Ernst? Gar nicht. Ich arbeite nicht an Ängsten, ich versuche das Vertrauen zu stärken. Dazu versuche ich mir zuerst darüber  klar zu werden, was der Auslöser ist. Das Grundproblem.

Zur ersten Nacht: Und was ist mit der Wut? Wut ist oftmals auch nur ein Ausdruck von Angst. Die immense Wut über die Ungerechtigkeit die mir im Traum wiederfahren ist - sie ist denke ich ein Ausdruck meiner Angst vor Kontrollverlust. Jemand behandelt mich ungerecht, ist gemein zu mir usw. Ich weiß das das nicht richtig ist, das er Unrecht hat, kann aber nichts daran ändern. Das macht mich rasend. Und verzweifelt.

Somit sind wir also nicht bei 1x Wut, 2x Angst. Sondern bei 3x Angst.

Nun zur zweiten Nacht: Mir wurde in diesem Traum in einem fremden Land alles gestohlen was ich bei mir hatte, auch mein Transportmittel. Ich war wahnsinnig vor Angst, konnte nicht weg, konnte nicht telefonieren (Handy gestohlen), konnte mich nicht richtig verständigen. Immer wieder bat ich um Hilfe, flehte Passanten förmlich an - aber niemand half. Dann bin ich schluchzend aufgewacht.
Das Gefühl dieser Hilflosigkeit, es war fürchterlich. Auch hier ist es wohl in der Tiefe die Angst etwas nicht kontrollieren zu können. Das etwas einfach so passiert ohne das ich Stop schreien kann. Und dann stehst du da und musst sehen wie du klar kommst. Niemand hilft dir.

Und in der dritten Nacht: Ihr ahnt es schon. Angst vor dem Unbekannten, nicht zu wissen was auf einen zu kommt. Nur abwarten zu  können. Keine KONTROLLE zu haben.
Hallo alte Freundin: die Angst vor Kontrollverlust.

Allein schon sich so intensiv mit diesen Träumen und dem was dahinter steht auseinander zu setzen, zu reflektieren was da passiert, was da in mir vorgeht und dann überlegen was das bedeuten könnte - das ist schon der erste Schritt um Angst aufzulösen. Ich habe verstanden. Habe aufgedröselt was da los ist.
Ich habe die Angst wahrgenommen. Ich betrachte sie und sage "du bist ein Teil von mir." Ich weiß das diese Angst eine Berechtigung hat dazu sein. Denn sie macht mir ja nicht nur das Leben schwer - sie beschützt mich auch. Und diese zwei Seiten hat jede Angst (und sowieso alles hat zwei Seiten, aber das ist wieder ein anderes Thema ;-)).
Meine Angst vor Kontrollverlust lässt mich viele Dinge auch gut planen, bringt mich dazu Dinge ordentlich zu durchdenken bevor ich mich in irgendwas hinein stürze. Und das ist gut so.
Außerdem macht sie mir mein Berufsleben leichter, weil ich alles durchorganisiere im Büro und so auch fast nichts vergessen kann.

Um nun die Angst abzuschwächen (denn ganz los werden will ich sie ja gar nicht aus den oben genannten Gründen) werde ich zukünftig versuchen Vertrauen zu stärken. Das was man  Grundvertrauen oder Urvertrauen nennt. Das Vertrauen in das Leben. Das alles gut werden wird und ich geliebt und beschützt werde. Das das Unsiversum für mich da ist und voller Liebe auf mich acht gibt. So wie auf jeden Menschen. Und alles so kommt wie es kommen soll.
Dazu gibt es dann zu einem späteren Zeitpunkt einen zweiten Teil im Blog.

Habt einen lichtvollen Tag.
Herzlichst
Linda



Donnerstag, 11. Februar 2016

Wieso will ich das eigentlich?

Ja, wieso denn? Weshalb bloggen und seine Gedanken öffentllich teilen? Nun, genau des Teilens wegen. In meinem Umfeld gibt es nicht viele spirituelle Menschen. Ich bin auch ehrlich gesagt ein wenig vorsichtig wem ich in dieser Richtung etwas erzähle. Denn seien wir doch mal ehrlich: oftmals wird man belächelt (im besten Fall) oder abgestempelt als "leicht abgedreht".

Ich mag weder das eine, noch das andere. Ich finde jeder sollte glauben dürfen was auch immer er möchte.
Trotzdem mag ich mich nicht gern belächeln oder abstempeln lassen, also gehe ich nicht gern mit meiner Spiritualität hausieren. Trotzdem oder gerade deshalb habe ich immer mehr das Bedürfnis meine Gedanken mit anderen zu teilen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und zu klären.

Und ja, ich hoffe auch das der ein oder andere bei mir einen Anstoßpunkt für sich selbst finden kann: Die Möglichkeit etwas von einer anderen Seite zu betrachten. Etwas Neues in sein Leben einzubeziehen. eine Idee mit belastenden Situationen besser umzugehen oder oder oder.
Denn alles das habe ich selbst lange Zeit gesucht und dann gefunden: In Büchern, auf Blogs, in Foren usw.

Also dann, auf das Leben!

Herzlichst
Linda