Freitag, 29. April 2016

Energien spüren - mein persönlicher Beweis



Ich möchte heute von einem Erlebnis erzählen, dass mich sehr berührt hat. Ich habe jetzt sicher eine Stunde mit mir gehadert ob ich davon hier schreiben soll oder nicht - aber es gehört zu mir und es ist mir ein Anliegen. Gerade, weil meine letzten Beiträge womöglich einiges an Skepsis ausgestrahlt haben.

Ich war vor kurzem in Südengland und habe dort unter anderem das kleine Örtchen Corfe besucht.

In der Kirche im Ort – St. Edward’s Church – hatte ich Gänsehaut und Tränen in den Augen vor lauter Gefühl. Ich kann gar nicht recht beschreiben was es war. Liebe, Rührung, Anteilnahme, so ein Wow-Gefühl. Ein Gefühl von "Das hier ist größer als ich, viel größer…" Ich kann es nicht in Worte fassen.
Wären mein Mitreisender und der freundliche englische Pfarrer der so nett mit uns sprach nicht dort gewesen, ich hätte mich dort hingesetzt und geweint. Es war so viel Kraft in dieser Kirche, so viel Gefühl. Und ich komme sofort wieder in diese Schwingung, sobald ich daran denke.

Vorhin las ich die Geschichte, die „Legende“ dieser Kirche. Eduard, Stiefsohn der auf Corfe Castle lebenden Königin wurde von dieser brutal ermordet und sein Leichnam in der Hütte einer blinden Frau versteckt. Während der Nacht soll ein Lichtstrahl die gesamte Hütte erleuchtet haben. Ängstlich flehte die Frau Gott um Gnade an und erhielt daraufhin ihr Augenlicht zurück (jaja ich weiß, wie kann die blinde Frau denn den Lichtstrahl gesehen haben. Es gibt ja schließlich auch Menschen die trotzdem noch leicht hell und dunkel warnehmen können. Oder sie hat auch einfach die Energie, die Schwingung gespürt... wer weiß das schon). Wieder sehend entdeckte sie dann den toten Körper von Eduard, der nach dieser Lichterscheinung als Märtyrer und Heiliger verehrt wurde und an dessen Grad diverse Wunder geschehen sein sollen.
Am Standort dieser Hütte wurde dann später die Kirche St. Edwards bei Corfe Castle errichtet.

Es bereitet mir immernoch Gänsehaut. Als ich dort stand war so eine intensive Energie an diesem Ort. Ich habe sie so deutlich gespürt – das war so etwas Großes und Machtvolles. Und ich habe von dieser Legende zuvor nie gehört und dort in der Kirche oder im Ort haben wir auch nichts über diese Legende gelesen oder gehört.

Ich bin gerade gerührt und dankbar das ich wohl tatsächlich in der Lage bin solche Energien zu spüren. Ich habe das zwar von mir gedacht und auch durch die Arbeit mit Reiki schon häufiger Dinge erspürt (Wärme-/Kältegefühl, Kribbeln usw.) – aber das hier ist so etwas wie ein Beweis für mich. Etwas das ich ganz klar zuordnen kann.

Ich möchte also nochmal betonen, dass ich davon überzeugt bin, dass man als feinfühliger Mensch gewisse Energien oder Schwingen spüren kann. Egal ob sie von einem Ort ausgehen oder von einem Lebenwesen. Und folglich glaube ich auch, dass man mit diesen Energie "arbeiten" kann (Stichwort Reiki, energetisches Heilen, Handauflegen usw.).
Ich bin zwar in der Hauptsache psychologisch/beratend interessiert, aber ich möchte gern unterstützend auch energetisch arbeiten und dieses Erlebnis hat für mich daher etwas ganz Besonders und einen hohen Stellenwert. Für mich ganz persönlich. 



Dienstag, 5. April 2016

Die eierlegende Wollmilchsau - keiner kann alles können.



Neulich hatte ich in meinem Beitrag Die ultimative Wahrheit schon mal durchblicken lassen, wie irritiert ich manchmal von den unendlichen Listen von Fähigkeiten und Ausbildungen von manchen bin, die mit spiritueller Arbeit ihr Geld verdienen.

Viele von Ihnen nennen sich „Heiler“. Hm, da geht’s ja schon los bei mir. Ich finde das etwas anmaßend. Ich bin gern Unterstützer, Begleiter, Coach, Helfer, Berater etc. Aber Heiler, das klingt so absolut. So, als ob der Heiler mir in jedem Fall helfen kann. Mich gesund machen kann. Aber da dazu auch ganz viel Eigeninitiative gehört, möchte ich persönlich mich so nicht nennen.

Dann finde ich beim Herumstöbern im Netz immer wieder „Kollegen“ die unter dem Stichwort Ausbildung oder Über mich eine riesen Liste stehen haben mit dem was sie alles anbieten: da wird von Engelkontakten, Orakelmethoden, pendeln, Auratherapie, Reiki, Hypnose über Verhaltenstherapie, Quantenheilung, energetische Hausreinigungen, schamanische Rituale, Matrixheilung alles dargeboten. Und da haben wir die diversen fremdsprachlichen Methoden noch gar nicht abgeklappert: Inner-Child-Work, Holistic Councelor, Voice Dialogue, Co-Dependency Work…ähm ja. Ihr merkt worauf ich hinaus möchte.

Ich muss zum Einen zugeben, dass ich sicher Vieles einfach gar nicht kenne. Und zum Anderen sagen, dass einige Dinge meiner Meinung nach auch unter einem Gesamtpunkt zusammengefasst werden könnten. Aber sieht so halt nach mehr aus... und mehr ist ja heutzutage bekanntlich immer besser ;-)

Mich schreckt das ab. Man kann doch nicht ALLES können. Und muss man auch nicht. Ich persönlich finde es viel besser, in einer Hand voll Dingen (oder vielleicht auch nur einem einzigen, z.B. Reiki oder Hypnose) richtig gut zu sein, als viele verschiedene Methoden nur im Ansatz zu beherrschen. Denn mal ehrlich: niemand kann 20 oder mehr sogenannte Heilmethoden umfassend beherrschen. Allein schon der Weg zum Reikimeister dauert ja mehrere Jahre. Zumal einige Methoden ja völlig unterschiedliche Ansätze haben. Wie kann man das mit dem vereinbaren was für einen selbst wahr und richtig ist?
Ich persönlich kann (bisher, vielleicht ändert sich das ja noch) mit Reinkarnation z.B. nicht viel anfangen. Ich akzeptiere jeden der daran glaub und der in dieser Richtung mit Menschen arbeitet. Denn das gehört zu meiner Überzeugung – jeder hat seine eigene Wahrheit. Und jede Wahrheit hat ihre Daseinsberechtigung.
Aber wenn ich persönlich eben nicht unbedingt daran glaube, dann kann ich mich doch nicht hinstellen und seelische Blockaden aus früheren Leben heilen wollen. Egal ob mit Reiki, Hypnose oder sonst wie. Das passt für mich einfach nicht.

Für mich ist das – ähnlich wie „die ultimative Wahrheit“ – auch manchmal mehr Selbstdarstellung  und -beweihräucherung als wirkliche Hilfe. Denn wer soll sich in dem Dschungel von Methoden noch zurecht finden?
Und manchmal wird da den Menschen die Unterstützung suchen auch einfach fürchterlich das Geld aus der Tasche gezogen. Frei nach dem Motto „gib der Sache einfach einen wichtig klingenden Namen“. Nee, da zieht sich mir alles zusammen. Und mit Spiritualität und Wahrhaftigkeit hat das für mich auch nichts zu tun.

Ich wünsche mir, dass ihr hinterfragt was ihr nicht wisst. Das ihr ablehnt was euch ein schlechtes Bauchgefühl beschert. Das ihr keine 150 € für eine Stunde Gespräch ausgebt, weil euch 100%ige Heilung versprochen wird.
Jedes heil werden kann nur in euch und mit euch selbst geschehen. Ein Lebensbegleiter, ein spiritueller Coach, oder wie auch immer ihr ihn nennt kann immer nur einen Anstoß geben und euch ein Stückchen auf eurem Weg begleiten. Aber gehen müsst und könnt ihr ihn allein.


Herzlichst
Linda

Dienstag, 29. März 2016

Darf es mir auch mal schlecht gehen?


Im Moment geht es mir richtig schlecht.
Ich bin kraftlos, ständig müde, habe fast täglich Bauchschmerzen und Unwohlsein, ich bin antriebslos, fühle mich wie durch den Wolf gedreht.
Dazu Gedanken von „Ich kann nicht…, „Ich will nicht…“, Ich weiß überhaupt nicht was ich will…“, „Ist doch alles scheiße…“ – und überhaupt. Ihr kennt das.

Das geht schon seit letzter Woche so, und an dem langen Osterwochenende jetzt hatte das Ganze dann seinen Höhepunkt. Mit Heulerei und dem Wunsch sich auf ewig unter der Decke zu verkriechen und nie mehr raus zu kommen.

Bis vor einer Stunde hätte ich gesagt, ich befinde mich noch auf diesem Plateau vom Wochenende und noch nicht wieder auf dem aufsteigenden Ast.
Dann fiel mir ein Video ein, dessen Titel ich die Tage auf youtube gesehen habe: „Warum fühle ich mich immer mal wieder schlecht?“ – von Britta Remmel (Findet ihr hier)

An sich schaue ich mir solche Videos nicht an, wirklich nur sehr selten. Zum Einen komme ich zumeist mit meinem Leben (mittlerweile) ganz gut alleine klar bzw. weiß wie ich mich aus einem etwaigen Loch wieder heraus ziehen kann – und zum Zweiten geht mir oft schon die Art und Weise des Sprechens von einigen spirituellen Menschen auf den Keks. Jahaaa Schande über mich, aber dieser Singsang den manche drauf haben nervt mich.
Aber ich kenne Britta, denn ich habe bei ihr mein Seminar/Lehrgang/Fernstudium spirituelle Lebensberatung abgeschlossen.
Britta ist da anders und ich schaute mir also das Video an. Viele Zusammenhänge sind mir ja derweil schon klar, Körper und Seele als Einheit und so, ihr wisst Bescheid (sorry ich hab heute wohl meinen flapsigen Tag ;-)).
Sicher haben viele von euch auch schon mal etwas von Polaritäten gehört. Gegensätze, die ohne einander nicht sein können und daher zwingend zusammen gehören. Z.B. Tag und Nacht. Ebbe und Flut. Licht und Schatten. Und eben auch positive Stimmung und das Gefühl von Kraft und Motivation – und schlechte/traurige Stimmung und Gefühle von Antriebslosigkeit und Negativität.
Ohne das eine, würden wir das andere nicht wahrnehmen. Wenn man nicht weiß wie sich Schwäche und Krankheit anfühlt – wie soll man dann Kraft und Gesundheit schätzen können?
Wenn ich nicht weiß wie nagend eine nicht näher definierbare Unzufriedenheit ist – woher soll ich wissen wie sich Zufriedenheit mit mir und dem Leben anfühlt?

Oft geht mit schlechter Stimmung und negativen Gedanken ja auch eine Ablehnung einher. „Ich will das jetzt nicht. Man, wieso fühle ich mich jetzt wieder so mies, letzte Woche war doch noch alles okay.“ Und diese Ablehnung macht die gerade vorherrschenden Gefühle noch viel negativer. Wird es besser, wenn du dich darüber ärgert? Fühlst du dich besser, wenn du noch verbal auf dir herum hackst weil du dich „mal wieder anstellst“ denn es ist doch „eigentlich alles okay“? Nein, tust du nicht. Und ich auch nicht.

Akzeptanz und Annahme, das sind die Stichwörter. Und in dem Moment, als die Akzeptanz kam ging es mir schlagartig besser. Es ist nicht alles wieder gut, aber es ist besser.
Es geht mir gerade schlecht – und das ist okay. Ich nehme meine Gefühle an wie sie sind. Ich igel mich vielleicht noch ein paar weitere Tage ein und esse zu viel Schokolade – und dann wird das von selbst wieder vergehen. Je mehr ich dagegen kämpfe desto länger dauert es, diese Erfahrung durfte ich bisher schon machen.

Hast du ähnliche Gefühle? Sie gehören zu dir. Deine Tränen sind genauso DU wie es dein Lachen ist.
Nur in liebevoller Annahme aller Aspekte unseres Seins können wir uns als Einheit fühlen.


Lichtvolle Grüße
Herzlichst
Linda



Montag, 21. März 2016

Die ultimative Wahrheit


Gerade las ich bei Amazon einige Bewertungen eines Buches über Energiemedizin. Eine hiervon ist mir ganz besonders aufgefallen. Es war eine durchweg negative Bewertung, die im Prinzip sämtliche in dem Buch gegebenen Informationen über Chakren, Energiebahnen, Aura usw. als falsch dargestellt hat.
Auf Nachfrage eines anderen, woher die Verfasserin der negativen Rezension denn die Fachkompetenz nehmen würde dies alles zu beurteilen, verwies die Verfasserin auf ihre Internetseite. Ein Klick und ich kam auf die Internetpräsenz einer spirituell arbeitenden Dame die sich mit allerlei Ausbildungen schmückte (etwas zu viel des Guten, so für mich persönlich… dazu in einem zukünftigen Beitrag mehr). Des Weiteren auch mit zwei Nahtoderlebnissen (unter Ausbildung gelistet…) und mit Jesus Christus als Vorbild. Ui.

Nun gut. Christus als Vorbild ist eine gute Sache, er war ja immerhin ein feiner Kerl soweit wir wissen. Kann man ja nicht viel mit falsch machen ;-)
Was mir aber sehr sauer aufgestoßen ist, war ihre Art die eigene Arbeit, die eigenen Theorien als das einzig Richtige darzustellen. Sowohl in der Rezension des Buches auf Amazon, als auch auf Ihrer Internetseite. Ihr Wissen ist die Wahrheit. Nur ihre Methoden führen zu Zufriedenheit und Heilung.
Wenn jemand so etwas tut, dann werde ich immer hellhörig. Egal ob es ein spiritueller Mensch ist oder nicht.
Aber GERADE bei einem spirituellen Menschen kommt da nur ein Satz direkt in meinen Kopf: Du hast es irgendwie nicht verstanden.

Gerade von einem spirituellen Menschen (egal ob er auch in dem Bereich arbeitet oder einfach nur für sich ganz privat spirituell interessiert ist) denke ich doch das er auch tolerant sein sollte. Andere Lebensweisen, Meinungen, Überzeugungen zu akzeptieren ist doch essentiell wichtig. Es geht doch nicht darum zu missionieren, sondern vielmehr um liebevolle Akzeptanz eines jeden Menschen mit seiner Überzeugung – und mag sie für einen selbst noch so abwegig klingen.

Spirituelle Lehrer, Heiler, Energiearbeiter oder wie auch immer sie sich nennen wollen, die sich selbst in den Status erheben die ultimative Wahrheit zu kennen, die haben für mich nicht im geringsten verstanden worum es beim Thema Spiritualität eigentlich geht.
Das hat dann viel mehr etwas mit Geltungsbedürfnis zu tun. Mit der Suche nach Anerkennung und dem Wunsch etwas ganz Besonderes zu sein.
Jeder ist doch an sich schon etwas Besonderes weil er einzigartig ist. Sich darüber hinaus noch besonders erheben zu müssen widerstrebt mir und meinem Verständnis von Spiritualität, von Ganzheit.
Meiner Meinung nach hat jeder seine eigene Wahrheit, und die soll er auch bitte haben dürfen.

Euch einen guten Wochenstart
Herzlichst
Linda

Mittwoch, 16. März 2016

Leiden um des Leidens Willen?



Es gibt Menschen, die einfach gerne leiden. 
„Puh, harte Aussage“ wird jetzt manch einer sagen. Ja, ist es auch. Und vor allem hört man das natürlich gar nicht gern, wenn  man selbst ein solcher Mensch ist (zumeist ja ohne es zu wissen).

Ich glaube das fast jeder einen oder mehrere solche Menschen kennt: sie erzählen über einen längeren Zeitraum immer wieder von den gleichen Problemen, bitten aber nicht um Hilfe sondern übergehen sogar Hilfsangebote, Tips oder Ratschläge völlig. „Nee das kann ich nicht machen“. Ja, warum denn eigentlich nicht?

Ich kenne auch einige solcher Menschen. Und um ehrlich zu sein werde ich da manchmal innerlich richtig wütend wenn ich merke wie jemand in seinem kleinen Kreis aus Leid und Mitteilungsbedürfnis sitzt und sich gegenüber jeder Hilfe abschottet. Ob bewusst oder unbewusst sei mal dahin gestellt. Es gibt sicherlich beide Fälle. Ich glaube aber das es oft unbewusst geschieht.
Was gibt es denn sonst noch zu erzählen, wenn nicht mehr wie schlecht es einem doch geht? Dann bekommt man gar nicht mehr so viel Zuspruch und Trost von anderen. Man steht nicht mehr im Mittelpunkt mit seinem Leid. Man müsste vielleicht sogar mal anderen Zuhören und für sie da sein. Ui, da werde ich leicht schnippisch bei dem Thema. Merke ich auch.

Veränderung ist nicht leicht. Und oft ist es sicherlich leichter in einer – wenn auch unangenehmen Situation – zu bleiben, statt eine Veränderung anzustreben.

Ich erinnere mich da an einen Satz aus meinem Reiki-Skript zum 1. Grad: Manche Menschen wollen nicht geheilt werden. Sie brauchen ihr Leid.
Ja, diesen Eindruck habe ich in letzter Zeit immer öfter. Mich nervt diese, ich nenne es mal „Beschwerde-Kultur“ unglaublich bei manchen Menschen. Den Raum betreten und nach „Guten Morgen“ erstmal ein langgezogenes, leidendes „Boooooaaaaaah“ von sich geben und dann ungefragt los legen was wieder alles Mist war gestern. Warum kann man nicht, statt groß auszuführen was alles schief gelaufen ist, einfach mal wertschätzen das man überhaupt gesund aufgestanden ist an dem Tag und eine Arbeitsstalle HAT zu der man hinfahren kann?! Ja gut, klar. Ich fahre auch nicht täglich fröhlich und dankbar zur Arbeit. Wenn auch etwas übertrieben dargestellt, ich denke ihr wisst was ich meine.

Wie wäre es denn damit, heute mal einen Tag lang keine Beschwerden zu äußern? Versucht es doch mal :-)

Herzlichst
Linda

Montag, 29. Februar 2016

Angstbewältigung – Vertrauensfindung Teil 2



Im letztem Beitrag hatte ich meine Gedanken zum Thema „wie arbeite ich an meinen Ängsten?“ aufgeschrieben. Nämlich nicht an dem ich aktiv versuche an den Ängsten rumzudoktern, sondern in dem ich versuche Vertrauen zu stärken.

Schon eine ganze Zeit bevor ich diese im letzten Beitrag beschriebene Träume hatte, hatte ich als Wocheninspiration zwei Karten aus dem Sternentore Kartendeck von Sonja Ariel von Staden gezogen:  Das Sternentor „Weg aus der Angst“ und „Das Sternentor des Mitgefühls“.

Nun, nachdem ich dann diese Träume hatte, habe ich vor schätzungsweise zwei Wochen nochmal um Inspiration, um einen Impuls der derzeit für mich wichtig ist, gebeten. Ich wollte eigentlich nur eine Karte ziehen, aber es haben mich einfach zwei energetisch total angesprochen. Und welche waren das? Richtig, wieder die gleichen beiden Sternentore: Weg aus der Angst und das Sternentor des Mitgefühls.
Und nein, ich habe zu dem Zeitpunkt gar nicht an meine Träume gedacht. Mir war zwar klar das sie wichtig sind, aber ich habe mich nicht täglich damit beschäftigt.
Nachdem ich dann zum zweiten Mal diese beiden Karten zog, habe ich mich sehr konkret mit meinen Träumen beschäftigt und so ist dann den ersten Beitrag zu dem Thema entstanden.

Gut okay, da winkt das Universum mit dem pinken Federhut und sagt wirklich ganz deutlich zu mir „Deine Ängste belasten dich, hindern dich, schränken dich ein. Lass sie los.“
In den Begleitbüchern zu den Sternentorkarten stehen wirklich schöne Tips zur Arbeit mit den Karten: Meditationen, Affirmationen, unterstützende Düfte, und Kristalle usw.
Die Meditation zum Thema Ängste habe ich nun vor kurzem durchgeführt und war überrascht. Es geht kurz beschrieben darum, der Angst eine äußere Gestalt zu geben damit sie greifbarer wird, und dann mit ihr in Kontakt zu kommen um zu fragen „warum bist du da, was willst du mir sagen/zeigen?“. Wenn man diese Botschaft dann erhalten und versanden hat, kann man der Angst danken und sie bitten zu gehen.

Es ging ganz schnell – und meine Angst erschien vor meinem inneren Auge als eine dunkle Gestalt, die dann bei genauerer Betrachtung zu einem weisen, alten Mann wurde. Die Botschaft die ich auf Nachfrage erhielt war: „Ich habe schon viele Erfahrungen gemacht, es waren viele schlechte. Ich möchte dich beschützen, dich zur Vorsicht ermahnen. Es kann so viel passieren und es gibt so vieles das dich unglücklich macht. Davor möchte ich dich bewahren.“

So dahin geschrieben wirkt das vielleicht nicht sehr spektakulär, aber ich war sehr ergriffen in diesem Moment und habe auch da nochmal viel deutlicher verstanden, dass die Angst ein Teil von mir ist der einen Sinn hat! Sie ist wie eine warnende Stimme, sie beschützt uns. Und ist das nicht sogar auch etwas Gutes?
Ich hatte diesen positiven Aspekt der Angst im ersten Teil dieses Beitrags schon mal angesprochen. Aber nach dieser Erfahrung wurde es noch klarer.

Ich habe mich als bedankt bei dem alten Mann. Habe ihm gesagt das ich seinen Rat schätze und auch sehe wieviel Positives er mir schon gebracht hat und immer noch bringt. Ich habe ihm aber auch erklärt, dass ich mich manchmal eingeschränkt fühle und er mich blockiert. Daher möchte ich zwar auch weiterhin seinen Rat hören, aber dann selbst entscheiden was ich tue und mich nicht blind von der Angst lenken lassen. Der alte Mann schien mir erst etwas beleidigt (wer kann es ihm verdenken ;-)), dann aber verständnisvoll.
So haben wir uns freundlich verabschiedet.

Wann immer ich nun die Angst spüre vor dem Unbekannten, die Angst etwas nicht beeinflussen, nicht kontrollieren zu können, dann versuche ich mir die Angst als meinen Ratgeber vorzustellen. Als den weisen alten Mann der mir mit seiner Lebenserfahrung (die ja im Prinzip nur meine eigene ist…) zur Seite stehen möchte. Und dann mache ich mir bewusst das ICH entscheiden kann. Das ich jederzeit frei entscheiden kann. Entscheiden was ich tun, und auch entscheiden wie ich mich fühlen möchte. Ist das nicht ein Segen?

Und was hat es mit dem Sternentor des Mitgefühls auf sich? So einiges... für mich ganz speziell das Thema Selbstliebe und aufzuhören sich zu verurteilen. Z.B. mich dafür zu verurteilen wenn ich Angst habe... na, merkt ihr was? ;-)

Euch allen einen entspannten Wochenstart
Herzlichst
Linda